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Der letzte Strohhalm ist erst der Anfang

Plastik in Hotels

Es klingt erst einmal wie Peanuts: Weltweit verzichten immer mehr Hotels auf Plastikstrohhalme. Aber, das ist keine Kleinigkeit. Marriott, der größte Hotelkonzern der Welt, schätzt den Verbrauch in seinen 6.500 Häusern pro Jahr auf etwa eine Milliarde Strohhalme. Die IHG Group, zu der Intercontinental und Holiday Inn gehören, ist sparsamer, kommt aber nach eigenen Angaben immer noch auf jährlich 50 Millionen Plastikhalme. Damit soll bald Schluss sein.

Dem Plastikstrohhalm geht es auch bei Accor, Hilton, Hyatt und vielen weiteren Hotelketten an den Kragen. Doch niemand muss seinen Cocktail künftig ohne Trinkhalm genießen. Denn es gibt umweltfreundliche Alternativen aus Pappe, biologisch abbaubarem Kunststoff oder aus Glas. Letztere kommen von einem Berliner Start-up, das bereits 250 Hotels und Bars für die wiederverwendbaren Trinkhalme gewonnen hat.

Das Ende von Plastikstrohhalmen in Bars und Restaurants ist aber nur ein Anfang. Einige Hotelketten gehen beim Umweltschutz bereits deutlich weiter. Zum Beispiel die Hilton-Hotels. Dort wurden auch Plastikflaschen aus den Konferenzräumen verbannt. Das bedeutet für die rund 650 Hilton-Häuser jährlich rund 20 Millionen Plastikflaschen weniger. Marriott ersetzt die kleinen Plastikfläschchen für Seife und Shampoo durch auffüllbare Spender. Die Melia-Hotels wollen binnen eines Jahres alle Einwegprodukte aus Plastik abschaffen.

Auch deutsche Hotels engagieren sich. Auf den Frühstückstischen der Lindner-Hotels etwa gibt es Marmelade und Honig nur in Gläsern. Die Oetker Collection verzichtet obendrein auf Plastiklöffel und -becher. Viele, insbesondere privat geführte Hotels, haben all dies auch schon ohne gesellschaftlichen Druck gemacht.

Das Umdenken bei den großen Hotelkonzernen kommt nicht ganz freiwillig. In Brüssel arbeitet die Europäische Kommission an einem weitgehenden Plastikverbot. Zum anderen regt sich das grüne Gewissen der Reisenden. Die Bilder von ganzen Plastikinseln in den Ozeanen und daran verendeten Tieren rüttelt offenbar die Gesellschaft wach.

In Bangkok hat mit dem Akyra Sukhumvit Hotel im Mai das erste City-Haus Asiens eröffnet, das nach eigenen Angaben keinerlei Einwegplastik einsetzt. Jeder Gast bekommt bei Ankunft eine Edelstahlflasche, die jederzeit an Spendern mit Trinkwasser aufgefüllt werden kann. Statt Plastikfläschchen im Bad stehen wiederauffüllbare Keramikbehälter bereit. Mülltüten sind biologisch abbaubar und Stofftaschen zum Shopping werden an der Rezeption ausgeliehen.

 

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